Am vergangenen Sonntag (10.11.) haben wir uns mit einem 3:1-Sieg gegen den TV Eppingen drei wichtige Punkte gesichert. Doch trotz des Erfolgs war unser Auftritt durchwachsen. Oft wirkten wir verbissen und erschwerten uns so selbst den Weg zum klaren Sieg.
Die Partie begann eigentlich vielversprechend. Stellenweise dominierten wir den ersten Satz, hatten aber auch kurze Leistungseinbrüche in der Mitte und am Ende des Satzes. So konnten wir nur mit einer knappen Führung von 25:21 den Satz für uns entscheiden. Im zweiten Durchgang zeigten wir, was wir wirklich draufhaben: Mit einem überlegenen 25:9-Satzgewinn ließen wir dem Gegner keine Chance. Anstatt an diesen Erfolg anzuknüpfen und den Druck aufrechtzuerhalten, verloren wir im dritten Satz den Rhythmus. Der TV Eppingen kam besser ins Spiel, nutzte unsere Unsicherheiten im Spielaufbau und entschied den Satz mit 21:25 für sich. Im vierten Satz fanden wir wieder zurück ins Spiel und machten mit einem 25:20 den Deckel drauf.
Und wieder einmal mussten wir uns den Erfolg unnötig hart erarbeiten – und das lag weniger am Gegner als an der eigenen Spielweise. Zu oft wirkten wir verkrampft, zu selten fanden wir zu einer unbeschwerten Lockerheit. Hätte die Mannschaft mit mehr Ruhe und weniger Verbissenheit agiert, wäre ein klarer 3:0-Sieg möglich gewesen, womöglich sogar alle Sätze einstellig.



